Herkunft und Wesen
Der Kaukasische Owtscharka gehört zu einer alten Hirtenhunderasse und nach aller Voraussicht ist er ein Abkömmling des Tibetanischen Mastiff. Er ist nicht zu verwechseln mit den Hütehunden, wie der Deutsche Schäferhund oder der Colli. Diese Rasse wurde gezüchtet, um die Herden zu beschützen und nicht um sie zu treiben. Das Interessante dabei ist, dass er die Funktion selbständig ausübt und nicht auf Befehle wie z.B. der Hütehund wartet. Er ist in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen und nur so konnte er seinen Aufgaben nachkommen, die Herde zur beschützen.
Die Herkunftsregion ist der Kaukasus mit seien angrenzenden Gebieten. Seit ungefähr 600 Jahren existiert diese Hunderasse nachweislich dort und findet auch in anderen Ländern immer mehr Liebhaber.
Seit Jahrhunderten werden diese Tiere zum Schutz der Herde sowie zur Bewachung von Haus und Hof ihrer Besitzer eingesetzt. Bei drohender Gefahr durch Wölfe, Bären, Diebe oder Ähnlichen wird der Kaukase für seinen Besitzer zum unbestechlichen und zuverlässigen Wächter.
Da Owtscharka in Allgemeinen keine Kläffer, aber aufmerksame Wächter sind, schlagen sie verlässlich an, sobald irgendetwas an der Tür oder auf den Grundstück bemerkt wird. Man sollte diesen Charakterzug akzeptieren, da der Hund unter anderen für diese Zwecke gezüchtet wurde. In der Familie ist der Kaukase lieb und verfügt über ein angenehmes Wesen.
Ein Owtschaka will und sollte Freund und Familienmitglied gleichermaßen sein, was natürlich eine liebevolle, konsequente Erziehung nicht ausschließt, sondern voraussetzt. Dabei sollte aber sein eigenständiges Wesen nie zu sehr eingeschränkt werden.
( siehe Fachzeitschrift "Der Hund" Ausgabe 5/2001 )



